Drohne genehmigen
Mehr Informationen
Warum muss ich meine Drohne bewilligen ?

Auf was sollten Sie beim Drohnenkauf und anschliessendem Drohnenflug achten?

Immer mehr Menschen machen die Fliegerei mit diesen kleinen, leichten Fluggeräten zu ihrem Hobby. Doch Vorsicht: Auch für Drohnen gelten die Luftverkehrsregeln und gesetzliche Vorschriften.

Das Luftfahrtgesetz wurde mit Wirkung ab 1. Jänner 2014 novelliert, um auch für den immer beliebteren Betrieb von Drohnen einen rechtlichen Rahmen zu schaffen.

Siehe LUFTFAHRTGESETZ

Je nach Größe, Gewicht und Einsatzzweck (zum Bespiel: Ist eine Kamera montiert? Ist Zweck des Drohnenfluges die Aufnahme von Fotos oder Filmen?) sind Drohnen in Klassen eingeteilt, für die dem jeweiligen Gefährdungspotential entsprechende Vorschriften gelten.

Neben den grundlegenden Bestimmungen im Luftfahrtgesetz wurden von den zuständigen Luftfahrtbehörde sowie Österreichischer Aero Club Lufttüchtigkeits- und Betriebstüchtigkeitshinweise betreffend Unbemannte Luftfahrzeug (uLFZ) der Klasse 1 bzw. Flugmodelle über 25 kg erlassen, in welchen die technischen und betrieblichen Voraussetzungen zu Erlangung einer – für Flugmodelle über 25 kg und unbemannte Luftfahrzeuge der Klasse 1 – erforderlichen Betriebsbewilligung festgelegt wurden. Weiters sind die Luftverkehrsregeln zu beachten, welche bestimmte Betriebsbeschränkungen und weitere Bewilligungsverpflichtungen für Flugmodelle und unbemannte Luftfahrzeuge vorsehen.

Achtung: Die Luftfahrtbehörde erteilt nur die luftrechtliche Genehmigung Ihrer Drohne!

Die gemeinsamen Bestimmungen für Flugmodelle ab 25 kg und unbemannte Luftfahrzeuge (uLFZ) sind, dass eine Bewilligung durch die Luftfahrtbehörde zu erteilen ist, wenn glaubhaft gemacht werden kann, dass eine Luft- / Betriebstüchtigkeitsanforderung entsprochen wird.

Diese Bescheinigung ist für Ihre Drohne ebenso notwendig (in den meisten Fällen und bei den am häufigsten im Handel verkaufen Drohnenmodellen werden diese Anforderungen von den jeweiligen Herstellern bereit gestellt), wie der Versicherungsnachweis einer Haftpflichtversicherung (ist Grundvoraussetzung für Ihre Drohnenbewilligung) und schlussendlich das Anbringen eines durch die Luftfahrtbehörde vergebenen Kennzeichens an Ihrer Drohne (Vergleichbar mit dem KFZ-Kennzeichen zur Identifizierung der Drohne).

Ab dem erstmaligen Abheben, ist ein "Drohnen-Logbuch" aktuell zu führen, 2 Jahre aufzubewahren und auf Verlangen vorzulegen.

Sie dürfen mit Ihrer bewilligten Drohne keine Staatsgrenzen überfliegen und der Pilot darf nicht beeinträchtigt sein.

Darüber hinaus müssen Sie für bestimmte Gebiete wie z.b.: in Sicherheitszonen von kontrollierten Flugplätzen eine Sonderbewilligung einholen.



 

Kategorisierung für uLFZ der Klasse 1 (bis zu einem Gewicht von 150 kg):

Diese Tabelle wird verwendet, um die anwendbaren Lufttüchtigkeits- und Betriebstüchtigkeitsanforderungen bestimmen zu können.

Beim Antrag zur Bewilligung muss die Kategorie (A,B,C,D) entsprechend dem Einsatzgebiet und der Betriebsmasse des uLFZ bestimmt werden.

Für alle im Handel gängigen Quadrokopter - Drohnenmodelle kann nur die Kategorie A bei der Luftfahrtbehörde angemeldet werden.

Kategorie A bedeutet, dass man den Quadrokopter ausschliesslich in unbebautem und / oder unbesiedeltem (bebaut, aber nicht besiedelt) Gebiet mit einer Bewilligung fliegen darf.

Weiters ist zu beachten:

- Steuerung eines uLFZ nur von ortsfesten Standorten.

- Der Betrieb der Drohne ist nur innerhalb von 500 m und mit Sichtkontakt erlaubt.

- Die max. Flughöhe darf 150 m nicht übersteigen.

- Kein Betrieb über Menschenansammlungen, Sportereignisse, Festivals, Hochzeiten, Betriebsfeiern, Demonstrationen etc. erlaubt.

(Ausnahmen können im Einzelfall von der Luftfahrtbehörde mit einer gesonderten Bewilligung beantragt werden.)

 


 

Prinzipiell gilt:

- Das Fluggebiet sorgfältig wählen!

- Vorsicht beim Filmen!

- Keine Gefährdung von Personen und Sachen!